Thrakische Bezeichnungen im Parkhotel Stara Zagora

Die Verbindung des Parkhotels „Stara Zagora" mit dem thrakischen kulturellen und historischen Erbe ist auch an den Namen der einzelnen Teile des Komplexes deutlich zu erkennen. Wir haben schon über den Saal des Restaurants „Orpheyda" berichtet, dessen Name mit dem legendären Orpheus unmittelbar verbunden ist. Thrakisch ist auch der Name der Café-Konditorei und der Piano-Bar „Kibela". So hat die thrakische Göttin-Mutter der Erde gehießen. Der Konferenzsaal „Berenika" trägt den Namen der Ehefrau des Thrakischen Königs Sevt der III, die nach seinem Tod die Regierung des Odrysenreiches übernahm. Die Konferenzsäle „Leonardo", „Raphael" und „Dionysus" tragen auch Namen thrakischer Herkunft. Laut Vermutungen war Leonardo da Vinci thrakischer Herkunft. Dionysus ist ein thrakischer Gott, Gottheit der wiedererwachten und sterbenden Natur, des Weins, der Trauben und der Freude. In vielen seinen Gemälden hat der große Maler Raffaello die Symbolik des orphischen Mystizismus verwendet. Das SPA-Center im Parkhotel „Stara Zagora" trägt den Namen des alten thrakischen Gottes des Schicksals Bedek. Nach seiner Tochter Bedechka wurde der kleine Fluss benannt, der in der Nähe des Komplexes fließt und in den See „Zagorka" einmündet. Ungefähr 300 m davon entfernt stromaufwärts sind bis heute die Spuren einer thrakischen heiligen Stätte erhalten geblieben, wo priesterliche Rituale der geistigen und körperlichen Reinigung durch die Kraft der Göttin Bedechka ausgeführt wurden. Das Businesszentrum und der Austellungssaal „Ever" tragen den Namen des thrakischen Gottes des Ostwindes, welcher Gott Wärme, Regen und Fruchtbarkeit mitbringt.